Häufig gestellte Fragen

Ist eine Zahnentfernung schmerzhaft?
Wie alle zahnärztlichen Eingriffe (und mehr) im Zahnzentrum der Dr. Łyszczarz Klinik wird auch die Zahnentfernung unter örtlicher Betäubung durchgeführt, um Schmerzfreiheit zu gewährleisten. Je nach Indikation und Wunsch des Patienten kann eine Lokalanästhesie (einschließlich des computergestützten Verfahrens THE WAND) oder eine Vollnarkose (Sedoanalgesie) angewendet werden. Die Behandlung erfolgt durch ein erfahrenes Anästhesieteam.
Was sind Weisheitszähne und wie werden sie entfernt?
Weisheitszähne sind die letzten Zähne im Ober- und Unterkiefer. Sie brechen in der Regel zwischen dem 18. und 22. Lebensjahr durch (manchmal auch deutlich später). Im Laufe der Evolution hat sich der menschliche Kiefer aufgrund von Veränderungen in Ernährung und Essgewohnheiten deutlich verkleinert. Daher ist oft nicht genügend Platz für die letzten Zähne – insbesondere die Weisheitszähne. Dies kann zu Weisheitszahnretention oder Komplikationen beim Durchbruch und damit verbundenen Beschwerden führen. Daher wird empfohlen, die Weisheitszähne im Alter zwischen 16 und 20 Jahren untersuchen zu lassen, um festzustellen, ob eine Entfernung erforderlich ist.
Die Weisheitszahnentfernung ist ein Routineeingriff, der im Zahnzentrum der Klinik Dr. Łyszczarz von dem erfahrenen Chirurgen Dr. Robert Łyszczarz durchgeführt wird. Dem Eingriff geht stets eine geeignete Röntgendiagnostik (Panoramaröntgen oder, falls erforderlich, 3D-Computertomographie) voraus, um die Lage des Zahnes, seiner Wurzeln und der umliegenden anatomischen Strukturen zu beurteilen. Vor dem Eingriff verabreicht der Chirurg eine Lokalanästhesie (gegebenenfalls zusätzlich eine Vollnarkose oder Sedierung). Unter Auswahl der geeigneten Methode und Instrumente führt der Arzt den Eingriff schonend durch. Nach dem Eingriff erhält der Patient postoperative Anweisungen, deren Befolgung den Heilungsprozess positiv beeinflusst.
Ist bei jedem chirurgischen Eingriff eine Naht erforderlich?
Dies ist nicht in jedem Fall notwendig (bei den meisten einfachen Zahnentfernungen ist kein Vernähen des Zahnfleisches erforderlich). Falls Fäden verwendet werden, empfiehlt es sich, diese 7–14 Tage nach dem Eingriff zu entfernen.
Was ist nach einer Zahnentfernung zu beachten (Empfehlungen für die Nachsorge)?
Nach der Zahnentfernung:
- Beißen Sie 30 Minuten lang auf einen Tampon und spucken Sie ihn anschließend aus. Leichte Blutungen können nach dem Eingriff noch einige Stunden anhalten und sind kein Grund zur Sorge. Bei stärkeren oder länger anhaltenden Blutungen wenden Sie sich bitte an Ihren Zahnarzt.
- Essen und trinken Sie 2 Stunden nach dem Eingriff nichts.
- Für 24 Stunden nach dem Eingriff:
- Verzichten Sie auf heiße Speisen und Getränke.
- Rauchen Sie nicht.
- Trinken Sie keinen Alkohol.
- Spülen Sie Ihren Mund nicht aus.
- Vermeiden Sie anstrengende körperliche Aktivitäten.
- In den ersten Tagen nach dem Eingriff empfiehlt es sich, weiche Speisen zu essen, die nicht stark gekaut werden müssen. Sobald die Wunde verheilt ist, können Sie allmählich zu Ihrer gewohnten Ernährung zurückkehren. Schonen Sie dabei den Bereich nach der Zahnentfernung einige Tage lang.
- Nach der Zahnentfernung kann es zu Schwellungen kommen, die bis zu drei Tage nach dem Eingriff zunehmen können. Um die Schwellung zu minimieren und die Schmerzen zu lindern, werden kalte Kompressen empfohlen. Eis oder Tiefkühlkost können hierfür verwendet werden. Am besten eignen sich Gelkompressen aus der Apotheke; wenn sie vorher eingefroren werden, sind sie zwar kalt, behalten aber ihre Elastizität. Unabhängig von der Art der Kühlkompresse ist es sehr wichtig, diese nicht direkt auf die Haut aufzulegen. Verwenden Sie stattdessen ein Handtuch oder ein Kleidungsstück. Machen Sie mindestens alle paar Minuten Pausen, um Erfrierungen zu vermeiden.
- Nehmen Sie bei Bedarf ein Schmerzmittel ein. Dies kann ein rezeptfreies Schmerzmittel aus der Apotheke oder ein vom Zahnarzt verschriebenes Medikament sein.
- Eine schmerzhafte Komplikation nach einer Zahnextraktion ist der Verlust des Blutgerinnsels und die Entzündung der Zahnalveole (sogenannte Alveolitis sicca). Um dies zu vermeiden, sollte besonders darauf geachtet werden, das Blutgerinnsel in der heilenden Alveole zu erhalten. Gehen Sie dabei wie folgt vor:
- Putzen Sie Ihre Zähne 12 Stunden nach dem Eingriff nicht. Vermeiden Sie in den folgenden Tagen den operierten Bereich. Putzen Sie den Bereich bis zu zwei Wochen nach dem Eingriff sehr vorsichtig.
- Sie sollten Ihren Mund 24 Stunden lang nicht ausspülen und dies in den folgenden Tagen vorsichtig tun.
- Der Verlust des Blutgerinnsels kann durch den im Mund entstehenden Unterdruck verursacht werden. Vermeiden Sie daher, Speichel aus der Zahnhöhle zu saugen und dickflüssige Getränke mit einem Strohhalm zu trinken. Seien Sie außerdem beim Niesen vorsichtig.
- Berühren Sie den Operationsbereich nicht. Ein Belag um die Extraktionswunde ist normal und kein Grund zur Sorge.
- Wenn die Wunde nach der Zahnextraktion genäht wurde, kommen Sie nach 7–10 Tagen zur Nahtentfernung wieder.
Folgende Symptome sollten Sie veranlassen, Ihren Zahnarzt zu kontaktieren:
- Hohes Fieber nach dem Eingriff.
- Anhaltende starke Blutungen.
- Starke Schmerzen, die sich durch Schmerzmittel nicht lindern lassen und auch in den Stunden und Tagen nach dem Eingriff nicht abklingen.
- Verschlimmerung von Schmerzen, die zuvor allmählich nachgelassen hatten.
- Zunehmende Schwellung drei Tage nach dem Eingriff. Eine Schwellung nach dieser Zeit ist in der Regel kein Grund zur Sorge; sie sollte jedoch nach drei Tagen allmählich abklingen.









